Mein Gedicht: Metamorphose

Hast den Asphalt durchbrochen,
Bist zum Lichte gestrebt,
Hast die Freiheit gerochen,
Mut und Wagnis gelebt.

Hast die Spur aufgenommen,
Bist den Pfad weit gegangen,
Hast den Herzweg erklommen,
Trotz Hürden und Bangen.

Hast dann den Spross zum Stamm gemacht,
Bist gediehn und gewachsen,
Hast gekämpft und gelacht.

Hast der Ohnmacht getrotzt,
Bist zum Himmel gestiegen,
Hast Tränen, Schweiß und Blut gerotzt;
Ohne Scheu – mit dem Willen zu siegen.

Hast gelernt, dem Innersten Ausdruck zu geben,
Bist klar in Botschaft und Wort.
Hast geschafft, Deine Träume im Alltag zu leben,
Ihnen Form gewährt und einen Hort.

Hast Blüte zu herrlicher Frucht getrieben,
Bist strahlend und lichtspendend nun,
Hast die Kraft, mit Beherztheit zu lieben.

Hast die Freude am puren Sein entrollt,
Bist ergebene Schöpferkraft.
Hast Wachstum, Größe und Fülle gewollt,
Die einzig Verwandlung nur schafft.

Bist ein Wesen, das Sinn und Schönheit kreiert,
Hast wallende Triebe, gar helle;
Bist ein Geist, der hoch in den Wolken gebiert,
Mit Wurzeln fest in der Quelle.

Für Lars Hetmanek
Zu seinem gleichnamigen Bildwerk

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