Dieses Jahr nicht mehr!

Dieses Jahr nicht mehr

Ich möchte eine besinnliche Adventszeit und einen geruhsamen Jahresausklang. Das ist gar nicht so einfach hinzubekommen. 

Damit es mir dennoch gelingt, habe ich mir genau angeschaut, was ich vermeiden, sein lassen und ablehnen werde.

1) Vermeiden

Gestern habe ich eine Kundin in der Münchner Innenstadt getroffen. Als wir den Termin ausgemacht haben, hatte ich nicht auf dem Radar, dass der Vorweihnachtswahnsinn dann schon in vollem Gang sein würde. Und so quälte ich mich erst in übervolle U-Bahnen, dann durch übervolle Straßen und schließlich über den übervollen Weihnachtsmarkt zum verabredeten Treffpunkt. Übervoll kann ich nicht leiden. Innenstadtbesuche stehen für dieses Jahr auf meiner Unbedingt-Vermeiden-Liste.

→ Was nervt Sie?
→ Und was davon können Sie vermeiden?

2) Sein lassen

Heute Morgen habe ich mir dann angeschaut, was ich bis Ende Dezember noch so tun wollte oder sollte oder müsste. Und hab radikal aussortiert oder vertagt. Ich mach nur noch das, was wirklich wichtig ist.

→ Was haben Sie noch so alles auf der To-Do-Liste?
→ Was davon können Sie sein lassen?
→ Oder zumindest vertagen?

3) Ablehnen

Wollen wir …? ~ Einladung zu…. ~ Können wir noch schnell…? → Leider nein!

Den meisten von uns geht es so: ausgerechnet jetzt melden sich geballt Bekannte, Freunde, Kollegen, Kunden, Verwandte mit Einladungen, dringenden Anfragen oder dem Bedürfnis nach Planungs- oder Abschlussgesprächen. Alles ist beim besten Willen nicht schaffbar, also sag ich „Leider nein.“ oder begrenze entsprechend.

→ Was können Sie ablehnen?
→ Oder zumindest eingrenzen?

Wenn Ihnen das Nein-sagen schwerfällt, finden Sie in meinem Beitrag „Nein-sagen verschieden scharf“, wie Sie es auf verschiedene Weise zum Ausdruck bringen können.

Ich wünsche Ihnen eine stressfreie Zeit und ungetrübte Vorfreude auf die Feiertage.

  Ein Kommentar zu “Dieses Jahr nicht mehr!

  1. Matthias Bär
    4. Dezember 2013 at 13:39

    Sehr schön, genau so sollte es sein!

    Ich glaube, wenn wir das konsequent durchhalten, helfen wir nicht nur uns selbst, sondern auch denjenigen, die uns kontaktieren, weil sie meinen, sie müssten sich bis zu den Weihnachstferien noch einmal so richtig ausbrennen!

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